Fragen des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit sind oft eng miteinander verknüpft. Oft stehen sich diese Interessen gegeneinander, so wie es z.B. bei dem Abbau von Erdöl oder der Nutzung von Kernenergie zu beobachten ist. Auch in der Geschichte des Druckers hat es solche Konflikte gegeben. Als der Tintenstrahler entwickelt wurde, war er ein Schwarzweißdrucker, aber schnell folgten auch Modelle, die mit farbiger Tinte arbeiteten. Den Herstellern erschien es als logischster und wirtschaftlichster Schritt, alle Farben in einer Patrone unterzubringen, die von einander getrennte Behälter besitzt. Doch in der Praxis stellte sich sehr schnell heraus, dass diese für die Hersteller sinnvolle Entscheidung bezüglich der Druckerpatronen für den Verbraucher sehr ungünstig war. Je nachdem, mit welchen Aufträgen der Drucker gefüttert wurde, war eine Kammer schon leer, während die anderen noch fast voll waren. Da die Verbraucher es nicht einsahen, warum sie die ungenutzte Tinte wegwerfen sollten, entwickelten die Hersteller Systeme, in denen die Tinten in separaten Druckerpatronen eingesetzt werden können. Damit wird die Tinte bis zum letzten Tropfen verwendet und man ist nicht mehr gezwungen Druckerpatronen mit großen Mengen Resttinte zu entsorgen. Beim Laserdrucker ist diese Problematik nie aufgetreten, da es sehr unpraktikabel wäre, alle Farben in einem Toner unterzubringen. Deswegen besaßen Farblaserdrucker praktisch von Beginn an jeweils einen Toner für jede Farbe. Das führt unter anderem auch dazu, dass diese Drucker ein relativ hohes Gewicht haben und größer sind als Laserdrucker, die nur einen Toner für die schwarze Farbe unterbringen müssen.

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